Reha-Prognose und Scoresysteme

Der Therapiefortschritt wird in regelmässigen Abständen mittels Scoresystemen dokumentiert. Hier kommen zum Einsatz

  • EFA (Early functional abilities): Bewertung von neuromuskulären, kognitiven und vegetativen Funktionen, Störungen im orofacialen Bereich
  • KRS (Komaremissionsskala): Beurteilung des Bewusstseinszustandes bei noch komatösen Rehabilitanden, die noch nicht sicher im EFA erfasst werden
  • TISS (Therapeutic Intervention Score System): Beurteilung des Pflegegrades und Interventionsbedarfes

Darüber hinaus werden die Rehabilitanden unter Beachtung der Kriterien zur Beurteilung von Rehabilitanden (Kostenträger) mit den nachfolgenden Instrumenten gescored.

  • FIM (Functional-Independence-Measure)
  • Frühreha-Barthel-Index

Durch den Einsatz dieser Scores kann ein Patient im längeren Verlauf seiner rehabilitativen Therapie objektiv beurteilt werden. Ebenso sind Aussagen über neu zu setzende Therapieschwerpunkte möglich. Nicht zuletzt die Beurteilung der Gesamtprognose im Verlauf.

Abhängig von Scores und klinischem Bild, wie es sich uns im Team präsentiert, wird die rehabilitative Therapie gewichtet. Die abschließende Prognose ist letztlich abhängig vona uslösender Erkrankung, Umfang einer Verletzung des ZNS sowie Umfang einer pulmonalen Störung.

Prognostisch möglich sind nach Therapieabschluß eine Restitution ad integrum, die Verlegung in andere Reha-Einrichtungen (Phase B oder C), wenn keine kritischen Begleiterkrankungen mehr bestehen oder eine Defektheilung (Verlegung in andere Pflegeeinrichtungen oder Phase F).

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