Allgemeine begleitende medizinische Therapie

Infusions- und Ernährungstherapie 
 
Die Ernährungstherapie wird nach intensivmedizinischen Richtlinien und neuesten Erkenntnissen in der Ernährungsmedizin durchgeführt. Sie erfolgt generell individuell-bedarfsadaptiert. Angestrebt wird generell eine enterale Ernährungsform, wobei je nach Zustand und Indikation besondere Sondendiäten zum Einsatz kommen können.
 
Die parenterale Ernährungstherapie bleibt auf wenige Ausnahmen beschränkt.
 
Die Umstellung von einer parenteralen auf eine enterale Form sollte schnellstmöglich und schrittweise erfolgen. Auch hier stehen spezifische Sondendiäten zur Verfügung. Bei bestehendem hohen Aspirationsrisiko unseres Rehabilitandengutes erfolgt die enterale Ernährungstherapie grundsätzlich pumpengesteuert, bei gastraler Lager bolusweise, bei jejunaler Lage kontinuierlich.

 

 
Medikamentöse Therapie
 
Die medikamentöse Therapie betrifft vor allem die vorliegenden Begleiterkrankungen, medikamentöse Prophylaxen (Ulcus- , Thrombose- und Pneumonieprophylaxe) sowie die Behandlung hinzukommender Störungen aller Art. Auch hier ist die enterale Therapieform nicht nur aus Kostengründen vorzuziehen.
 
Breiten Raum nimmt die analgetische und spasmolytische Therapie ein. Neben Opiodanalgetika kommen hier vor allem nichtsteroidale Antiphlogistika zum Einsatz. Dort wo eine akute Schmerztherapie erforderlich ist – aber auch aus diagnostischen Gründen – können spezifische regionalanästhetische Verfahren mit Kathetertechniken eingesetzt werden.
Für die notwendigen Untersuchungen zusätzlich erforderlichen diagnostischen Verfahren wie Röntgen, Sonografie und Notfalllabor können bei uns durchgeführt werden, für weitere technische Untersuchungen bestehen Kooperationen mit Ärzten/Kliniken in der Umgebung.

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