Phase B

Allgemeines

Die hauptsächliche Indikation zur Aufnahme eines Rehabilitanden in unserer Einrichtung ist neben der rehabilitativen Therapie vor allem die Möglichkeit zur Behandlung beatmungspflichtiger respiratorischer Risikopatienten. Unsere langjährige Erfahrung in der Versorgung von Rehabilitanden in der Reha-Phase F zeigt, dass für Rehabilitanden aller Art, die die akute klinische Versorgung nach Abschluss der primären intensivmedizinischen und ggf. operativen Behandlung verlassen könnten, regelmässig kein entsprechender Therapieplatz gefunden werden kann.

Mittlerweile ist es so, dass auch in der Literatur zunehmend der Bedarf an Frührehaplätzen mit der Möglichkeit der intensivmedizinischen Therapie geäußert wird.

Aus der Literatur und klinischer Erfahrung ist darüber hinaus hinlänglich bekannt, dass die ersten Stunden/Tage nach SHT oder schweren akuten neurologischen Erkrankungen entscheidend sind für das Erreichen von rehabilitativ-therapeutischen Zielen.

Zu fordern ist daher, die adäquate und individuell zugeschnittene rehabilitative Therapie bereits nach Abschluss der Akuttherapie – am besten noch in der Phase der auslaufenden intensivmedizinischen Therapie – zu beginnen.

Die Frührehabilitation setzt z.Zt. bei uns jedoch erfahrungsgemäß erst bei eben extubierten oder noch tracheotomierten spontan atmenden Rehabilitanden ein, die mit daraus resultierenden möglichen intensiv-medizinischen Problemen noch weitgehend instabil von den Intensivabteilungen weiter verlegt werden müssen.

Ganzheitlicher Therapieaspekt

Der Rehabilitand steht im Mittelpunkt. Jegliche Form der Therapie hat zum Ziel, dem Erkrankten zu einer verbesserten Lebensqualität zu verhelfen, wobei das Ziel ein für den Rehabilitanden mit seiner bleibenden Behinderung lebenswertes Leben ist. Am Günstigsten ist dabei das Leben im Kreis der Familie; auf dieses Ziel arbeiten wir zu. Aus diesem Grund besteht ein wesentlicher Teil der täglichen Arbeit in der Integration der Familie in das neue Leben der Rehabilitanden, womit die Voraussetzungen geschaffen werden können, dass ein Leben in der Familie möglich wird.

Wir setzen bewusst auch alternative Methoden wie die klassische Homöopathie und Akupunktur ein, die als konstitutionelle Therapieformen den Krankheitsverlauf nachweislich positiv beeinflussen.

Eine für Beatmungspatienten geeignete Klinik zur Frührehabilitation kombiniert intensivmedi-zinisches Management mit rehabilitativen Therapieformen, die sich schon in der Phase F bewährt haben.

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