Die Ergotherapie


Ergotherapie – Ioannis StavrianosErgotherapeutische Begleitung in der Rehaklinik im Saarland

Die Berufsbezeichnung Ergotherapie leitet sich ab aus dem griechischen „to ergon“ was übersetzt die Bedeutung von Tun oder auch Werk hat. Im Mittelpunkt der ergotherapeutischen Behandlung steht der Handlungsaspekt d.h. durch aktives Handeln sollen verlorengegangene Funktionen wieder angebahnt werden.


Die Ergotherapie verfolgt in ihrem therapeutischen Konzept eine ganzheitliche Herangehensweise an den von Krankheit betroffenen Menschen und betrachtet diesen als Gesamtheit von Körper, Seele und Geist.

Bei der Betreuung von Menschen im Wachkoma sieht sie ihre wichtigste Aufgabe zunächst in der Förderung von Wachheit und Wahrnehmung, da diese die wohl wichtigsten Grundvoraussetzungen sind für eine erfolgreiche Rehabilitation.

Einem breit gefächerten Aufgabengebiet stellen sich die Ergotherapeuten unter Anwendung eines eben so breit gefächerten Therapieangebotes. Dazu gehören die basale Stimulation und die Behandlung von Wahrnehmungsstörungen nach dem Affolter-Konzept.

Die motorisch funktionelle Therapie orientiert sich am Bobath-Konzept.

Bei Bedarf werden Lagerungsschienen und Redressionsgipse in Zusammenarbeit mit den Krankengymnasten hergestellt bzw. angelegt. Die Verständigung mit der Umwelt, die Versorgung und das Training mit Kommunikationshilfsmitteln erfolgt gemeinsam mit den Logopäden.

Ein weiterer Schwerpunkt der ergotherapeutischen Arbeit ist die Hilfsmittelversorgung sowie das Einüben der verordneten Hilfsmittel einschließlich eines Rollstuhltrainings.

Das Einüben von Aktivitäten des täglichen Lebens, z.B. Haushaltstraining und Frühstückstraining findet sowohl in Einzelsituationen als auch in der Kleingruppe statt.

© 2014 by Cura-Med Süd-Warndt Klinik GmbH Reha-Klinik: Erkrankungen bei respiratorischer Insuffizienz Suffusion WordPress theme by Sayontan Sinha